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Altersrückstellungen

Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung

Altersrückstellungen In der privaten Krankenversicherung werden die Alterungsrückstellungen bzw. Altersrückstellungen aufgrund einer Anwartschaftsdeckung kalkuliert. Dabei teilen sich die erhobenen Prämien in 2 Teile auf: Ein Teil dient zur Deckung der laufenden Kosten für Versicherungsleistungen, der andere Teil als Spareinlage (Altesrückstellung).


Mit steigendem Alter der privatversicherten Menschen auch tendenziell deren Krankheitsrisiko an. Da vorher nicht bekannt ist, wer in höherem Alter mehr Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen wird und wer weniger, werden die Altersrückstellungen von jedem einzelnen als Versichertenkollektiv für die jeweilige Versicherung gebildet. Diese gebildeten Rückstellungen sollen dann in der Zukunft dafür sorgen, dass bei erhöhtem Krankheitsrisiko die Versicherungsbeiträge trotzdem niedrig bleiben.

Der Aufbau der Rückstellungen in frühen Jahren und deren Abbau im Alter wird dabei durch versicherungsmathematische Grundsätze der gesetzlichen Kalkulationsverordnung und den technischen Berechnungsgrundlagen geregelt. Während des Aufbaus der Altersrückstellungen werden die entsprechenden Anteile jedes einzelnen Versicherungsnehmers dokumentiert und verzinst. Der durchschnittliche Zinssatz beträgt dabei in etwa 3,5 %.

Berechnung Altersrückstellungen:
Annahme:
Versicherungsbeginn im Alter von 25 Jahren
Sparanteil für Altersrückstellungen pro Jahr ca. 800 €
Zinssatz 3,5 %

Formel Altersrückstellungen
Kn = Altersrückstellungen mit 65
Ko = Anfangskapital (erste Rate)
i = Zinssatz
q = 1 + i
n = Anzahl der Sparjahre
r = Sparanteil je Jahr
Ergebnis Altersrückstellungen

Aufgrund des oben beschriebenen Beispiels wird klar, dass jeder Versicherungsnehmer abhängig von seiner Versicherungsdauer immense Altersrückstellungen bildet, welche auf jeden Fall erhalten werden sollten. Denn es gilt: Scheidet ein Versicherter aus der Krankenversicherung aus, z.B. durch Kündigung des Versicherungsvertrages oder bei einem wechsel der privaten Krankenversicherung, so verbleiben trotzdem die angesammelten Rückstellungen bei der jeweiligen Versicherung. Sie können diese also nicht von einem Versicherungsunternehmen auf ein anderes übertragen lassen (Ausnahme: Beginn des Vertrags ab 01.01.2009).

Anders ist es bei einem Tarifwechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung. Hier können die angesparten Altersrückstellungen einfach aus einem Ursprungstarif in einen anderen Zieltarif übertragen werden. Diese Umstellung ist jedoch schwierig und stößt bei den Versicherungsgesellschaften auf wenig Gegenliebe. Sie sollten einen Fachmann – wie das PKV Tarifwechsel 50Plus Team - beauftragen, um sich eventuelle Lücken aufzeigen zu lassen.

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