Zum 01.01.2022 erhöht die Hallesche Krankenversicherung wieder ihre Beiträge. Genaue Details über alle Tarife des Versicherers, die im kommenden Jahr von einer Beitragserhöhung betroffen sind, liegen noch nicht vor. Doch bereits jetzt ist klar, dass es zu Anpassungen in der privaten Pflegeversicherung kommen wird. Derzeit werden die Schreiben der Kunden mit Beitragsanpassungen vorbereitet und sollten bis spätestens Ende November vorliegen.
Bereits jetzt ist abzusehen, dass es bei der Halleschen Krankenversicherung 2022 einige Beitragserhöhungen geben wird. Betroffen sind vor allem die Pflegeversicherungen. Auch in den Bisex- und Unisex-Tarifen können Anpassungen folgen. Somit gehen wir davon aus, dass die folgenden Tarife eine Beitragserhöhung erhalten können:
Tarifübersicht
Kompakttarife
- AV1, AV2, AV3, AV100
- KS Bonus, KS 1, KS 2, KS 3, KS.1, KS.2, KS.3, KS.Bonus
- NK 100, NK 11, NK 2, NK 21, NK 31, NK 4, NK 41, NK Bonus, NK.1, NK.2, NK.3, NK.4, NK.Bonus
- Primo Bonus, Primo Bonus Plus, Primo Bonus Z, Primo Bonus Z Plus, Primo SB1, Primo SB1 Plus, Primo SB 1Z, Primo SB 1Z Plus, Primo SB2, Primo SB2 Plus, Primo SB 2Z, Primo SB 2Z Plus, Primo SB3, Primo SB 3Z, Primo SB3 Plus, Primo SB 3Z Plus, Primo.SB1 Z, Primo.SB2 Z, Primo.SB3 Z, Primo.Bonus Z, Primo.SB1 Z plus, Primo.SB2 Z plus, Primo.SB3 Z plus, Primo.Bonus Z plus
Ambulante Tarife
- CA1, CA100, CA2, CA3, CA4, CA5
- CAN1, CAN2, CAN3
Stationäre Tarife
- CG 1, CG 2, CSR100
Dentale Tarife
- CZ 2, CZ 3, CZ 60, CZ 70, CZ 80, CZ 90
Zum Vergleich: Beitragsanpassung & Beitragserhöhung in den Tarifen der Hallesche 2021
Erstes Fazit zur PKV Beitragserhöhung des Krankenversicherers:
- 2022 kann es zu umfassenden Beitragsanpassungen im Neu- und Bestandskundengeschäft kommen. Neben den Krankenvollversicherungen können auch Krankenzusatzversicherungen, Anwartschaften und Krankentagegelder von steigenden Beiträgen betroffen sein.
- Sicher ist, dass die private Pflegeversicherung eine Erhöhung erhalten wird.
- Langjährige Privatversicherte, die seit mindestens sieben Jahren bei der Halleschen versichert sind, können von einem internen Tarifwechsel profitieren.
- Ein interner Tarifwechsel nach §204 VVG ermöglicht eine Beitragssenkung um bis zu 43 % – bei gleichbleibendem Leistungsniveau.
- Wir raten von einer Kündigung als Reaktion auf die gestiegenen PKV-Tarife ab. Denn ein Anbieterwechsel ist immer mit erheblichen Nachteilen wie dem Verlust von Altersrückstellungen verbunden.
- Wenn überhaupt, können junge und gesunde Versicherte eine Kündigung ihrer PKV in Betracht ziehen. Doch auch andere Krankenversicherer führen Beitragserhöhungen durch, was in den Folgejahren erneut teure Anpassungen bedeuten kann.
- Die Beitragsentwicklung und die Beitragsstabilitäten sind für eine private Krankenversicherung sehr relevant. Sie spielen sowohl bei der Anbieterwahl wie auch bei einem Tarifwechsel eine Rolle. Dies gilt somit auch für die standardisierten Angebote für einen internen Wechsel, die der Versicherer mit der Mitteilung zur Erhöhung versendet. Wir raten Ihnen, diese Vorschläge nicht pauschal zu wählen, sondern Ihre Optionen bei einer unabhängigen Beratung durch einen Tarifwechsel-Experten prüfen zu lassen.
Vorteile der Hallesche PKV
- Die Hallesche Krankenversicherung bietet eine breite Auswahl an PKV-Tarifen. Dies gestaltet einen internen Tarifwechsel vor allem für langjährige Versicherte lukrativer.
- Privatversicherte, die seit zehn Jahren und länger der PKV angehören, sind häufig in sogenannten geschlossenen Alttarifen versichert. Bei einem Wechsel in einen verkaufsoffenen Neutarif können sie meist eine höhere Beitragsersparnis erzielen.
- Die private Krankenversicherung der Halleschen gibt es als Kompakttarif wie auch als Einzelbausteine. So lässt sich der optimale Versicherungsschutz abhängig vom individuellen Bedarf zusammenstellen.
- überprüfen Sie mit jeder Beitragsanpassung Ihren bestehenden Vertrag. Oder mindestens alle sieben Jahre.
- Bei einer Erhöhung des PKV-Beitrags versendet der Krankenversicherer automatisch Angebote für den internen Wechsel. Diese erhalten alle Privatversicherten gleichermaßen. Folglich wechseln viele Personen in die vorgeschlagenen Tarife. Daraus resultieren unserer Erfahrung nach häufig Beitragserhöhungen in den darauffolgenden Jahren. Wir raten daher, einen bedarfsgerechten Alternativtarif zu wählen.
- Eine Frustkündigung Ihres Vertrages ist nie eine gute Idee. Stattdessen sollten Sie zuerst Ihre Optionen prüfen. Der interne Tarifwechsel der PKV ist eine Möglichkeit, um auf den Anstieg Ihrer Beiträge zu reagieren. Sie können auch Ihren bestehenden Versicherungsschutz anpassen: Leistungen, die Sie nicht benötigen ausschließen oder reduzieren. Eine Beitragssenkung von bis zu 23 % ist sogar möglich, wenn Sie ein gestaffeltes Krankentagegeld vereinbaren.


