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PKV Beitragserhöhung Hallesche PKV 2025: Alles was Sie wissen müssen

4.7 von 5 Sterne aus 5.088+ Kundenbewertungen

Jetzt Beiträge sparen

  • Beitragsanpassung erfolgt zum 01.01.2025

  • Erhöhung bei Angestellten / Selbstständigen / Rentnern / Beamten

Die Hallesche private Krankenversicherung muss sich wie alle anderen und auch die gesetzlichen Krankenversicherungen mit erhöhten Leistungsausgaben auseinandersetzen. Eine wichtige Konsequenz daraus sind Beitragserhöhungen. 2025 fallen diese aufgrund der deutlich höheren Ausgaben für den stationären Bereich, aber auch für die Pflege besonders umfangreich aus. Für zwei Drittel der Privatversicherten wird es 2025 teurer. 

Laut PKV-Verband steigen die Beiträge im Durchschnitt um 18 %. Bei den gesetzlichen Krankenversicherungen sieht es vielfach noch ernster aus. Einige Anbieter haben hier zu Anfang und Mitte des Jahres noch einmal die Zusatzbeiträge angehoben. Hier erfahren Sie frühzeitig, welche der Tarife bei der Hallesche PKV 2025 erhöht werden könnten.

Geschlossene Tarife: Diese Tarife der Hallesche werden ab 01.01.2025 voraussichtlich teurer

  • AV1, AV2, AV3, AV100
  • KS Bonus, KS 1, KS 2, KS 3, KS.1, KS.2, KS.3, KS.Bonus
  • NK 100, NK 11, NK 2, NK 21, NK 31, NK 4, NK 41, NK Bonus, NK.1, NK.2, NK.3, NK.4, NK.Bonus
  • Primo Bonus, Primo Bonus Plus, Primo Bonus Z, Primo Bonus Z Plus, Primo SB1, Primo SB1 Plus, Primo SB 1Z, Primo SB 1Z Plus, Primo SB2, Primo SB2 Plus, Primo SB 2Z, Primo SB 2Z Plus, Primo SB3, Primo SB 3Z, Primo SB3 Plus, Primo SB 3Z Plus, Primo.SB1 Z, Primo.SB2 Z, Primo.SB3 Z, Primo.Bonus Z, Primo.SB1 Z plus, Primo.SB2 Z plus, Primo.SB3 Z plus, Primo.Bonus Z plus
  • CA1, CA100, CA2, CA3, CA4, CA5
  • CAN1, CAN2, CAN3
  • CG 1, CG 2, CSR100
  • CZ 2, CZ 3, CZ 60, CZ 70, CZ 80, CZ 90

Offene Tarife: Das sind die aktuell geplanten Beitragserhöhungen der Hallesche PKV für 2025

  • Primo.SB1 Z, Primo.SB2 Z, Primo.SB3 Z, Primo.Bonus Z, Primo.SB1 Z plus, Primo.SB2 Z plus, Primo.SB3 Z plus, Primo.Bonus Z plus
  • NK.1, NK.2, NK.3, NK.4, NK.Bonus
  • NK.select XL Bonus, NK.select XL 600, NK.select XL 1200, NK.select XL 3000
  • NK.select L Bonus, NK.select L 600, NK.select L 1200, NK.select L 3000
  • NK.select S Bonus, NK.select S 600, NK.select S 1200, NK.select S 3000
  • KS.1, KS.2, KS.3, KS.Bonus

Entwicklung der Beitragserhöhungen bei der Hallesche PKV in den letzten Jahren

Wichtig ist, dass man die Entwicklung der PKV-Beiträge langfristig betrachtet. Das hängt mit der Mechanik von Beitragsanpassungen zusammen, die wir unten erklären, bei der die Versicherer größere Beitragssprünge oft nicht vermeiden können. Was zählen sollte, ist die auf das Jahr heruntergerechnete Erhöhung.

Liegt diese um die 3 %, entspricht sie dem Durchschnitt der letzten zwanzig Jahre. So hat der PKV-Verband Zahlen vorgelegt, nach denen Privatversicherte im Durchschnitt 3,1 % jährlich mehr Beiträge für ihre private Krankenversicherung zahlen. Zum Vergleich: Für gesetzlich Versicherte ging es ganze 4 % bergauf.

In den letzten Jahren sah die Entwicklung bei der Hallesche so aus:

Warum erhöht die Hallesche die PKV Beiträge?

Hintergründe zur Beitragsanpassung: Gründe und Mechanismen

Beitragsanpassungen unterliegen einer strengen staatlichen Kontrolle. Für die privaten Krankenversicherungen bleibt tatsächlich nur wenig Spielraum, wenn sie nur dann die Beiträge in einem Tarif erhöhen dürfen, wenn bestimmte gesetzliche Schwellenwerte übertroffen werden. Das kann passieren, wenn die Leistungsausgaben nicht von den eingezahlten Beiträgen gedeckt werden können oder wenn Sterbewahrscheinlichkeiten für die Jahrgänge deutlich von der ursprünglichen Kalkulation abweichen. 

Werden je nach auslösendem Faktor Abweichungen von 5 bzw. 10 % und mehr festgestellt, sind die Unternehmen verpflichtet, die Beiträge in den betroffenen Tarife zu erhöhen. Bei einer Abweichung von mehr als 5 % können Beitragsanpassungen vorgenommen werden, weshalb sich hier etwas Spielraum eröffnet. Entscheiden sich PKV in diesem Rahmen die Beitragserhöhungen zu verschieben, sind nicht selten Beitragssprünge die Folge.

Diese vier äußeren Einflüsse werden aktuell für Mehrausgaben und die daraus folgenden Beitragsanpassungen verantwortlich gemacht:

  • Hohe Inflation: Auch nach Zeiten von Rekordinflationen bleiben Preise und Teuerungsrate auf einem hohen Niveau!
  • Demografische Entwicklung: Je älter, desto mehr Ausgaben, die finanziert werden müssen!
  • Medizinischer Fortschritt: Die Forschungsarbeit für neue Behandlungen, Therapien, Geräte und Medikamente müssen über Beitragsanpassungen finanziert werden!
  • Anhaltend niedrige Zinsen: Obwohl der Garantiezins 2025 auf 1 % steigen wird, gestalten sich renditestarke Anlagen weiterhin eher schwierig!

Strategien zur langfristigen Beitragsreduzierung bei der Hallesche PKV

Der interne Tarifwechsel: Chance zur Reduzierung der Beiträge

Mit einem internen Tarifwechsel haben Privatversicherte die größten Chancen auf eine maximale Beitragsersparnis. Im Durchschnitt sparen unsere Kundinnen und Kunden damit 43 % ein, zahlen also zukünftig nahezu die Hälfte. Dabei müssen sie nicht viel tun, sondern unkompliziert in einen anderen Tarif bei der Hallesche PKV wechseln. Die Hallesche bietet für einen internen Tarifwechsel eine große Vielfalt an Tarifkonstellationen.

Wie funktioniert der interne Tarifwechsel bei der Hallesche PKV?

Grundsätzlich besteht ein Rechtsanspruch auf einen internen Tarifwechsel für alle Versicherten mit einer privaten Krankenvollversicherung. So regelt es das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) in § 204. Wer intern wechselt statt zu kündigen hat drei entscheidende Vorteile: die Altersrückstellungen bleiben erhalten, eine erneute vollständige Gesundheitsprüfung wird vermieden und die Beiträge reduzieren sich häufig deutlich und geben Geld frei für andere Projekte oder Vorsorgemaßnahmen. 

Der interne Tarifwechsel ist insbesondere für Versicherte mit langer Vertragslaufzeit attraktiv und interessant. Die sogenannten Generation 50 Plus ist vielfach in alten und geschlossen Tarifen versichert und kann mit einem Wechsel in einen neueren, verkaufsoffenen Tarif am häufigsten sparen.

Wann ist der PKV Tarifwechsel innerhalb der Hallesche möglich?

Ein Wechsel in einen anderen Tarif bei der Hallesche PKV in der Regel zum Ersten des Folgemonats möglich. 

Interner Tarifwechsel vs. Wechsel der PKV Versicherung

Vorteile eines internen Tarifwechsels bei der Hallesche

  • Eine Gesundheitsprüfung wird ggf. nur für Mehrleistungen erforderlich
  • Die Altersrückstellungen bleiben vollständig erhalten
  • Ein Wechsel ist sofort bzw. zum 1. des Folgemonats möglich (ohne Kündigungsfrist)
  • Beiträge können nachhaltig und langanhaltend gesenkt werden, im Durchschnitt um bis zu 43 %!
  • Für Versicherte mit einer Krankenvollversicherung besteht ein Recht auf einen internen Tarifwechsel (§ 204 Versicherungsvertragsgesetz (VVG))

Nachteile eines internen Tarifwechsels bei der Hallesche

  • Die besseren Leistungen können wegen Vorerkrankungen etc. verweigert bzw. ausgeschlossen werden
  • Ohne professionelle Beratung ist es für Laien schwierig aufgrund des großen Tarifangebots und der oft fehlenden Vergleichsmöglichkeit (Transparenz), die passende Tarifalternative zu finden

Wann ist ein Wechsel der PKV Versicherung sinnvoll?

Spätestens bei Beitragserhöhungen und sonst etwa alle fünf Jahre lohnt es sich, zu prüfen oder prüfen zu lassen, ob der Tarif noch zu den individuellen Bedürfnissen und Wünschen passt oder ob die Hallesche mittlerweile neue Tarife auf den Markt gebracht hat, die günstiger sind. Ein PKV Tarifwechsel ist besonders für langjährig Privatversicherte, da sie vielfach in überalterten Tarifen versichert sind, die überdurchschnittlich häufig und stark von Beitragserhöhungen betroffen sind. Auch sie können problemlos intern wechseln und sparen. 

FAQ: Typische Fehler nach einer PKV Beitragserhöhung – und wie man sie vermeidet

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