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PKV Beitragserhöhung R+V PKV 2025: Alles was Sie wissen müssen

4.7 von 5 Sterne aus 5.088+ Kundenbewertungen

Jetzt Beiträge sparen

  • Beitragsanpassung erfolgt zum 01.01.2025

  • Erhöhung bei Angestellten / Selbstständigen / Rentnern / Beamten

2025 wird für viele Privatversicherte ein kleiner Beitrags-Preisschock zukommen. Im Durchschnitt werden die Beiträge um 18 % steigen, bezogen auf die Gesamtheit aller Privatversicherten sind es immerhin 12 %. Der PKV-Verband macht dafür vor allem deutliche Mehrausgaben im stationären Bereich verantwortlich – hier wirken u. a. auch Nachholeffekte, weil OPs etc. aus der Zeit der Corona-Pandemie verschoben werden mussten. Wie wir zeigen, gibt es noch einige weitere Ursachen für Beitragssteigerungen, die auch die R+V betrifft. Welche Tarife bei der R+V PKV 2025 konkret erhöht werden bzw. werden könnten lesen Sie hier genauso wie Hintergründe zu Beitragssteigerungen und Optionen für niedrigere Beiträge. Optimieren Sie Ihren Tarif z. B. mit einem internen Tarifwechsel. Unsere Kundinnen und Kunden – und hier insbesondere die Generation 50 Plus – spart damit im Schnitt 43 %!

Diese PKV-Tarife der R+V werden ab 01.01.2025 voraussichtlich teurer

  • AGIL classic pro und AGIL comfort mit Erhöhungen zwischen 3-10%
  • A80
  • S101-S103
  • BSNZ
  • Z60
  • Z75

Entwicklung der Beitragserhöhungen bei der R+V PKV in den letzten Jahren

Verfolgt man die Entwicklung der PKV-Beiträge in den letzten zwei Jahrzehnten, lassen sich einige Erkenntnisse davon ableiten. So liegt die durchschnittliche jährliche Beitragssteigerung im Betrachtungszeitraum seit 2005 bei 3,1 %. Gesetzlich Versicherte mussten im gleichen Zeitraum 4 % Steigerung jährlich hinnehmen. Liegt die aktuelle Erhöhung bei um die drei Prozent, kann das als branchenüblicher Durchschnitt betrachtet werden – und für einen stabilen Versicherer. Schließlich müssen Privatversicherte damit rechnen, dass sich ihre Beiträge etwa alle 20 bis 25 Jahre verdoppeln.

In den vergangenen Jahren haben sich die Beiträge bei der R+V so entwickelt:

Warum erhöht die R+V die PKV Beiträge?

Hintergründe zur Beitragsanpassung: Gründe und Mechanismen

Beitragsanpassungen werden streng reglementiert und kontrolliert. Das heißt, dass der Verdacht, eine private Krankenversicherung möchte mit steigenden Beiträgen ihre Renditeinteressen durchsetzen, nicht stimmen kann. Für Beitragssteigerungen gibt es tatsächlich wenig Spielraum. Erst, wenn bestimmte gesetzliche Schwellenwerte um 5 oder 10 % übertroffen werden, dürfen die PKV-Beiträge angepasst werden. Etwa, wenn Sterbewahrscheinlichkeiten laut der aktualisierten Sterbetafeln Änderungen zeigen oder die Beitragseinnahmen die Leistungsausgaben in einzelnen Tarifen nicht decken.

Die Kalkulationen, zu denen die privaten Krankenversicherungen jährlich aufgefordert sind, werden von einem unabhängigen Treuhänder kontrolliert und bestätigt. Oberste Kontrollbehörde ist die BaFin.

Diese vier äußeren Einflüsse werden aktuell für Mehrausgaben und die daraus folgenden Beitragsanpassungen bei R+V & Co. verantwortlich gemacht: 

  • Hohe Inflation
  • Demografische Entwicklung
  • Medizinischer Fortschritt: Neue Behandlungen, Therapien, Geräte und Medikamente müssen über Beitragsanpassungen finanziert werden!
  • Anhaltend niedrige Zinsen: Bei schwächelnden bzw. unbeständigen Kapitalmärkten bleibt es schwierig, mit den Altersrückstellungen die erforderliche Rendite zu erwirtschaften!

Strategien zur langfristigen Beitragsreduzierung bei der R+V PKV

Der interne Tarifwechsel: Die beste Chance zur Reduzierung der PKV-Beiträge

Wer darauf angewiesen ist, zu sparen oder einfach unzufrieden ist, mit ständig steigenden PKV-Beiträgen, sollte prüfen, ob ein interner Tarifwechsel sinnvoll ist. Theoretisch haben alle Privatversicherten mit einer Vollversicherung einen Rechtsanspruch darauf. So besagt es das Tarifwechselrecht laut § 204 VVG. Der interne Tarifwechsel ist die mit Abstand aussichtsreichste Option, um die PKV-Beiträge bei der R+V nachhaltig zu senken. Im Schnitt sind Einsparungen von 43 % möglich! 

Wie funktioniert der interne Tarifwechsel bei der R+V?

Die Idee hinter einem internen Tarifwechsel ist die, dass man mit einem Wechsel in einen neueren Tarif häufig sparen kann. Die Versicherungsunternehmen bringen im Laufe der Zeit immer neue Tarife für das Neugeschäft auf den Markt. Diese stehen auch den sogenannten Bestandskunden offen, wobei insbesondere Versicherte mit langer Versicherungsdauer davon profitieren. Sie sind überwiegend in alten, geschlossenen Tarifen versichert, haben noch nie gewechselt, und können mit einem Wechsel innerhalb der R+V im Idealfall ihre Beiträge beinahe halbieren.

Wann ist der PKV Tarifwechsel innerhalb der R+V möglich?

Laut Tarifwechselrecht kann ein interner Tarifwechsel innerhalb der R+V PKV im Normalfall sofort bzw. zum Ersten des Folgemonats erfolgen. 

Interner Tarifwechsel vs. Wechsel der PKV Versicherung

Vorteile eines internen Tarifwechsels bei der R+V

  • Eine Gesundheitsprüfung wird ggf. nur für Mehrleistungen (z. B. Heilpraktikerleistungen) erforderlich
  • Die Altersrückstellungen bleiben vollständig erhalten
  • Ein Wechsel ist sofort bzw. zum 1. des Folgemonats möglich (ohne Kündigungsfrist)
  • Beiträge können nachhaltig und langanhaltend gesenkt werden, im Durchschnitt um 43 %!
  • Für Versicherte mit einer Krankenvollversicherung besteht ein Recht auf einen internen Tarifwechsel (§ 204 Versicherungsvertragsgesetz (VVG))!

Nachteile eines internen Tarifwechsels bei der R+V

  • Die besseren Leistungen können wegen Vorerkrankungen etc. verweigert bzw. ausgeschlossen werden
  • Ohne professionelle Beratung ist es für Laien schwierig aufgrund des großen Tarifangebots und der oft fehlenden Vergleichsmöglichkeit (Transparenz), die passende Tarifalternative zu finden

Wann ist ein Wechsel der PKV Versicherung sinnvoll?

Es lohnt sich, regelmäßig etwa alle fünf Jahre sowie spätestens bei einer Beitragserhöhung einen internen Tarifwechsel prüfen zu lassen. Wer hier an eine Kündigung der PKV und den Wechsel des Anbieters denkt, sollte beachten, dass diese sich in der Regel finanziell nachteilig auswirkt, da u. a. die Altersrückstellungen zumindest zum Teil verlorengehen.

FAQ: Typische Fehler nach einer PKV Beitragserhöhung – und wie man sie vermeidet

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