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Susanne Otten
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Hallesche Beitragserhöhung 2019

Beitragserhöhung Hallesche

Viele privat Krankenversicherte der Hallesche werden auch 2019 unangenehme Post von ihrem Versicherer bekommen. Der Grund: Die Hallesche kündigt für viele Tarife der PKV-Vollversicherungen eine Beitragserhöhung an.

Beitragserhöhung der Hallesche Krankenversicherung 2019: Diese PKV-Tarife sind voraussichtlich betroffen

Von einer Beitragserhöhung der Hallesche sind ab 01.01.2019 über 36 Tarife betroffen, darunter auch solche, die sich bei Angestellten, Selbstständigen, Freiberuflern und Medizinern einer großen "Beliebtheit" erfreuen.

Kinder unter 16 Jahren und Versicherte im Tarif NK 1 werden von der Beitragsanpassung wohl nicht betroffen sein.

Beitragserhöhungen wurden von der Halleschen u.a. für einige PRIMO Tarife (PRIMO SB und PRIMO Bonus Z) angekündigt.

Die Beiträge für Erwachsene werden besonders in den Tarifen PRIMO SB 1 Z, PRIMO SB 1 Z Plus, PRIMO SB 2 Z, PRIMO SB 2 Z Plus und KS 3 eher überproportional (also stark) steigen.

Eine eher moderate Beitragserhöhung ist für die Tarife PRIMO Bonus Z, PRIMO Bonus Z Plus, PRIMO SB 3 Z, PRIMO SB 3 Z Plus, NK 3 und KS Bonus geplant. Im Tarif KS 1 wird die Beitragserhöhung laut Information der Hallesche Krankenversicherung ca. 2% betragen.

Auch Human- und Zahnmediziner in den Tarifen MAS 2 (Beitrag steigt stark) und MAS 3 (Beitrag steigt mäßig) sind 2019 von einer Beitragserhöhung betroffen.

Wie können betroffene Versicherte auf die Beitragserhöhung der Hallesche reagieren?

Privat Krankenversicherten stehen bei Ankündigung einer Beitragserhöhung durch die Hallesche Krankenversicherung mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

1. Die Beitragserhöhung wird vom Versicherten als moderat angesehen und toleriert. In diesem Falle erhöht die Hallesche den Beitrag zum angekündigten Termin (01.01.2019).

2. Wenn die Hallesche zum 01.01.2019 eine Beitragserhöhung ankündigt, können die Versicherten der betroffenen PKV-Tarife ihre Private Krankenkasse kündigen (Sonderkündigungsrecht) und sich einen anderen Versicherer suchen.
Der Wechsel zu einer anderen Versicherungsgesellschaft sollte jedoch gut überlegt sein, weil so gut wie alle Vorteile von schon länger Privat Krankenversicherten verloren gehen können (z.B. Altersrückstellungen) und auch Tarife anderer Versicherer von Beitragserhöhungen betroffen sind.

3. Schon über viele Jahre Versicherte sollten sich selbst bei einer starken Beitragserhöhung nicht nach einem neuen Versicherer umsehen, sondern einen PKV-Tarifwechsel innerhalb der Halleschen Krankenversicherung anstreben.

Vorteil: Die Altersrückstellungen werden in vollem Umfang angerechnet, das Leistungsniveau kann auf gleichem Niveau verbleiben und eine erneute Gesundheitsprüfung ist nicht zwingend nötig.


Hallesche Tarifwechsel prüfen

Wann können Versicherte in einen anderen PKV-Tarif der Halleschen wechseln?

Bei einem Tarifwechsel innerhalb der Halleschen Krankenversicherung muss keine bestimmte Frist eingehalten werden. Das heißt: Der Versicherte kann einen PKV-Tarifwechsel unabhängig von einer Beitragserhöhung jederzeit zum nächsten 01. des Folgemonats durchführen und so häufig eine erhebliche Summe pro Jahr sparen.

Die Hallesche macht ihren Kunden bei der Ankündigung der Beitragserhöhung in der Regel Vorschläge, welche alternativen PKV-Tarife mit einem niedrigeren Beitrag für den Versicherten interessant sein könnten.

Für Versicherte ist es jedoch schwierig, aus der Vielzahl der Halleschen PKV-Tarife den optimalen Wechseltarif zu ermitteln und den Tarifwechsel in Eigenregie durchzuführen. Informieren Sie sich bei PKV-Tarifwechsel Experten über das mögliche Einsparpotential und lassen Sie sich alle Fragen zum PKV-Tarifwechsel kompetent beantworten.

Wann werden die Versicherten der Hallesche über die Beitragserhöhung 2019 informiert?

Die von einer PKV Beitragserhöhung Betroffenen werden von der Halleschen rechtzeitig schriftlich informiert. Da die Beitragsanpassungen zum 01.01.2019 vorgenommen werden, dürften die Versicherten ab Anfang November mit Post von der Halleschen Krankenversicherung rechnen.

Warum betrifft die Beitragserhöhung der Halleschen 2019 nur bestimmte Tarife?

Die Hallesche muss jährlich prüfen und feststellen, wie sich die Einnahmen und Ausgaben der privaten Krankenversicherung entwickeln. Kommt es zu Abweichungen in den Planungen des Versicherers, sind Beitragserhöhungen die einzige Möglichkeit, die vertraglich garantierten Leistungen der Privaten Krankenversicherung auch weiterhin erbringen zu können. Der Versicherer darf nämlich einmal festgelegte Leistungen nicht mehr kürzen!

Die Beiträge steigen vor allem in den Tarifen, die nicht mehr kostendeckend sind. Befinden sich in einem Tarif z.B. viele ältere, kranke Versicherte, sind die Gesundheitsausgaben der Halleschen in diesem Tarif besonders hoch und können nicht durch die Beitragseinnahmen gedeckt werden.

Grundsätzlich kann man sagen, dass eine steigende Lebenserwartung, moderne Behandlungsmethoden, die aktuelle Niedrigzinsphase und die allgemeine Preisentwicklung auch 2019 Gründe für Beitragserhöhungen sind.

Es ist in eher seltenen Fällen allerdings auch möglich, dass sich die Ausgaben der Versicherer in einigen PKV-Tarifen verringern und in Folge dessen die Beiträge zur PKV sinken.


Das sagen unsere Kunden

„Faire Analyse und Beratung, Kontakte nicht aufdringlich.”